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Zum Jahresende 2017 sollen mehr als 1.100 Kilometer der Gaspipeline Power of Siberia gebaut werden

08.06.2017 - Heute fand in Moskau im Vorfeld der Jahreshauptversammlung der PAO Gazprom die Pressekonferenz „Gazprom im Osten Russlands, Erschließung der Märkte von Ländern der asiatisch-pazifischen Region“ statt. An dieser Veranstaltung nahmen teil: die stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Vitaly Markelov und Alexander Medvedev; die Vorstandsmitglieder und Departmentleiter Vyacheslav Mikhalenko und Sergey Prozorov; der Departmentleiter Pavel Oderov; die stellvertretenden Departmentleiter Alexander Kalinkin und Vasily Petlichenko sowie die Generaldirektorin von Gazprom Export Elena Burmistrova.
Es wurde festgestellt, dass Gazprom an der Umsetzung von Projekten im Rahmen des Östlichen Gasprogramms weiterhin aktiv arbeitet.

Besonderes Augenmerk galt während der Pressekonferenz der Organisation von russischen Gaslieferungen nach China über die Ostroute. Der Bau der Gaspipeline Power of Siberia geht zügig voran. Zum Jahresbeginn 2017 wurden 445 Kilometer und bis Anfang Juni rund 774 Kilometer des linearen Teils gebaut. Zum Jahresende 2017 wird diese Kennzahl laut Plan mehr als 1.100 Kilometer betragen. Somit wird ungefähr die Hälfte des ersten Abschnitts der Power of Siberia von der Lagerstätte Tschajandinskoje in Jakutien bis zur chinesischen Grenze fertiggestellt sein.
Gemäß dem Vertrag zwischen Gazprom und CNPC sollen Gaslieferungen nach China über die Ostroute in der Zeit von Mai 2019 bis Mai 2021 starten. Die Partner nahmen im Mai 2017 Verhandlungen über genaue Termine für den Beginn der Gaslieferungen auf.

Verhandlungen über die Organisation von Gaslieferungen nach China über die Westroute und aus dem Fernen Osten sind weiterhin im Gange.

Ferner wurde hervorgehoben, dass die asiatisch-pazifische Region für Gazprom einen traditionellen Markt für Lieferungen von verflüssigtem Erdgas darstellt. In den Jahren 2005–2016 entfielen auf diese Region mehr als 75 Prozent von LNG-Lieferungen im Portfolio von Gazprom. 2016 wurden auf dem asiatischen Markt 2,8 Millionen Tonnen LNG verkauft.

Zu den vorrangigen Projekten von Gazprom gehört die Steigerung des Absatzvolumens von Gas in dieser Region. Dies soll durch die Errichtung der dritten Ausbaustufe des LNG-Werkes im Rahmen von Sachalin II erzielt werden. Dieses Projekt sieht den Bau einer neuen technologischen Produktionsstrecke mit einer Kapazität von 5,4 Millionen Tonnen LNG jährlich vor. Sie ist mit den beiden bereits bestehenden Produktionsstrecken vergleichbar. Die Vorbereitung von Planungs- und FEED-Unterlagen befindet sich in der Endphase.

Während der Pressekonferenz kamen auch andere Fragen zur Sprache, die mit Gazprom-Projekten im Osten verbunden sind.

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